Schauen, fragen, mitmachen – und das Kino entdecken!

Ein Kurzfilmprogramm für KiTa-Gruppen mit besonderen Aktionen

Die Idee

Immer früher sind bewegte Bilder ein fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern. Umso wichtiger ist die Fähigkeit zu einem bewussten Umgang damit. Das Kino ist dafür ein prima Ort. blicke lädt Vorschulkinder aus KiTa-Gruppen zu einem – vielleicht sogar ersten – Kinobesuch ein, bei dem Filme nicht nur geschaut, sondern auch reflektiert werden. Die Filme sind wenige Minuten lang und werfen auf besondere Weise einen Blick in eigene und andere Welten. Jeweils einer der Filme ist mit einer Aktivität verknüpft, die schon vor dem Kinobesuch im Kindergarten geübt wird. In diesem Jahr geht es dabei um die Live-Vertonung eines der Filme und die Erstellung eines kleinen Stopp-Trick-Films. So wird das Filme schauen zu einer neuen und gemeinsamen Erfahrung, die die Kinder nicht so schnell vergessen.

Die Begleitung

Die Filmpädagoginnen Anja Schmid und Johanna Hoffmann kommen mit den Kindern ins Gespräch: sie erklären mal Filmtechniken, mal stellen sie Fragen zum Gesehenen oder nach eigenen Erfahrungen der Kinder. Zudem führen sie die Kinder und deren Begleitpersonen durch die vorher angekündigte Aktivität, die das Thema eines Filmes vertieft und zu einem Erlebnis macht.

Filmprogramm I

LITTLE GREY WOLF | Der kleine graue Wolf

Natalia Malykhina | Norwegen | 2020 | 6’00 | Animation

Die Vögel ziehen im Herbst in den Süden, aber was können die anderen Tiere tun, wenn sie das Reisefieber packt?

JUNU KO JUTTA | Die Schuhe eines kleinen Mädchens

Kedar Shrestha | Nepal | 2020 | 13’02 | Fiktion

Rechts oder links? Die fünfjährige Junu findet ihren ganz eigenen Weg, dies nicht mehr zu verwechseln.

ZEBRA

2013 | 02:45 min | Animation
Julia Ocker, Deutschland

Eines Tages rennt das Zebra gegen einen Baum. Auf einmal ist nichts mehr dort, wo es hingehört.

Filmprogramm II

Spiel der Steine
Jan Švankmajer, Österreich | 1965 | 8‘30‘‘|
Experimenteller Animationsfilm

Eine alte Wanduhr hat auch einen Wasserhahn, aus dem sie Steine in einen Eimer spucken kann. Irgendwann bricht der Boden des Eimers. Die Steine fallen heraus und bilden immer neue schwarz-weiße Stein-Konstellationen, in Kreisform, als Quadrate, in Linien, Gesichter, …

Nach dem Schauen des Film werden die Kinder selbst tätig und bilden mit mitgebrachten Steinen ihre eigenen Muster und Figuren. Diese werden nach minimalen Veränderungen immer wieder fotografiert. Aus den  Bilderfolgen entstehen kleine Stopp-Trick-Filme, die auf den Server des Kinos übertragen und schließlich auf der großen Leinwand gezeigt werden. 

Kontakt: Gabi Hinderberger
Mail: Tel: 0171.4883483