Programm VI

Gemalte und gefilmte Reisen, in den West-Balkan und in die Kölner U-Bahn-Schächte. Rekonstruktionen rassistischer Gewalt und städtebaulicher Abwehr. Lakonische Erinnerungen an die alte Bundesrepublik.


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Einleitung von Felix Hasebrink

Die Filme in diesem Programm bieten fünf Erkundungsgänge ganz unterschiedlicher Art. Sie nehmen ihr Publikum mit an ferne und ganz nahe Orte: nach Südosteuropa, in die U-Bahn, in die bundesdeutschen Fußgängerzonen und zu diesem einen Haus, wo es doch vor Jahren mal gebrannt hat.

Vielfältig sind die künstlerischen Herangehensweisen: halbtransparente Zeichnungen, flüchtige Alltagsbeobachtungen, mediale Rekonstruktionen in einem leeren Studioraum, Verknüpfungen von Lyrik und Filmbild. Die fünf Filme legen Zeugnis ab; sie machen sichtbar, was aus Bequemlichkeit, Gewohnheit und politischem Kalkül gerne übersehen wird. Dabei mögen sie von Geschichten und Ereignissen erzählen, die weit weg scheinen, die in einer diffusen Vergangenheit liegen und andere Lebensrealitäten betreffen. Doch das Gezeigte hat immer mehr mit uns zu tun, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Verfügbar von: 
21.11.2020, 17:00 Uhr - 01.12.2020, 17:00 Uhr

Filme

Durchgangslage

Online bis 01.12.2020, 17:00 Uhr

Juliane Ebner

2020| 29:59 min

Ghost

Online bis 01.12.2020, 17:00 Uhr

Jeayoung Koh

2020| 10:50 min

Dunkelfeld

Online bis 01.12.2020, 20:00 Uhr

Marian Mayland, Ole-Kristian Heyer, Patrick Lohse

2020| 16:12 min

Pigeons and Architecture

Online bis 01.12.2020, 17:00 Uhr

Anne Linke

2019| 10:52 min

Im toten Park

Online bis 01.12.2020, 17:00 Uhr

Moritz Liewerscheidt

2019| 08:13 min

aus-blicke: Filme ohne Bezug zum Ruhrgebiet

ein-blicke: Filme mit persönlichem oder thematischem Bezug zum Ruhrgebiet